BRUSTSTRAFFUNG ODER MAMMAPTOSE (HÄNGEBRÜSTE)
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  1. Definition der Mammaptose
  2. Klassische Bruststraffung mit Reduktion der Haut
  3. Bruststraffung durch Prothese ohne sichtbare Narbe
  4. Mini-Brustlifting (periareoläre Pexie)
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Definition Mammaptose und Bruststraffung

Die Mammaptose wird durch eine Erschlaffung der Drüse und eine Überdehnung der sie umhüllenden Haut definiert.

Die Bruststraffung oder Mammaptose bezweckt, den Warzenhof und die Brustwarze wieder in die richtige Position zu bringen, die Drüse wieder auszurichten und zu erhöhen und dabei die überschüssige Haut zu entfernen, um zwei harmonische, formschöne Brüste zu erhalten. Einschnitte und Narben werden durch die umgeformte Gewebemenge ermittelt. Eine Korrektur der Mammaptose kann mit einer Brustvergrösserung kombiniert werden, wobei Narben vermeiden werden.

Klassische Bruststraffung mit Reduktion der Haut und Drüsenumformung Dr. Tenorio

Klassische Bruststraffung mit Reduktion der Haut und Drüsenumformung Dr. Tenorio

Klassische Bruststraffung mit Reduktion der Haut und Drüsenumformung

Ziele einer Bruststraffung oder Mammaptose (Hängebrüste) Der chirurgische Eingriff bezweckt, den Warzenhof und die Brustwarze wieder in die richtige Position zu bringen, die Drüse wieder auszurichten und zu erhöhen (?) und dabei die überschüssige Haut zu entfernen, um zwei harmonische, formschöne  Brüste zu erhalten. Grundsätze: die Bruststraffung oder Mammaptose besteht in der Umformung der Brust unter Einwikrung auf die Hauthülle und das Drüsengewebe. Die Drüse wird ausgerichtet und in die richtige Position gebracht. Danach muss die Hauthülle angepasst werden, was die Entfernung der überschüssigen Haut erfordert, so dass ein guter Halt und eine schöne Form für die neue Brust sichergestellt wird. Diese Eingriffe ermöglichen die Neuplatzierung von Warzenhof und Brustwarze, die zu tief sassen.

Die Hautschichten, die abgeschnitten wurden, werden am Ende des Eingriffs angenäht: diese Nähte bedingen die Narben.
Bei sehr starker Mammaptose bildet die Narbe ein umgekehrtes T mit drei Bestandteilen: periareolär über dem Warzenhof zwischen brauner Haut und weisser Haut; vertikal zwischen unterem Pol des Warzenhofes und Brustfalte; horizontal verborgen in der Brustfalte.  Die Länge der horizontalen Narbe ist proportional zur Grösse der Mammaptose.Meist bei einer vorhandenen gemässigten Mammaptose kann man die sogenannte „vertikale“ Methode anwenden, die es ermöglicht, die querlaufende Narbe in der Brustfalte zu entfernen und die Vernarbung an ihren periareolären und vertikalen  Bestandteilen zu verkleinern.

Bruststraffung durch Prothesen (Stufe I-II). Dr. Tenorio – Genf

Bruststraffung durch Prothesen (Stufe I-II). Dr. Tenorio – Genf

Bruststraffung durch Prothesen (Stufe I-II). Dr. Tenorio – Genf

Bruststraffung durch Implantate ohne sichtbare Narbe

Bei leichter bis mässiger Mammaptose (Mammaptosetyp I und II) kann die Brust mit einem Implantat angehoben werden. Ich bevorzuge besonders den Einsatz der anatomischen Implantate, die zur Brustwiederherstellung konzipiert wurden, anstelle der klassischen Implantate zur Brustvergrösserung.

Diese Implantate sind länger und und haben mehr Tragfähigkeit und Volumen am unteren Pol. Ziel ist das Auffüllen der Haut des unteren Pols und den Komplex Warzenhof – Brustwarze zu erhöhen. Gleichzeitig will ich dem oberen Pol Volumen verleihen, ohne Haut entfernen zu müssen und sichtbare Narben zu hinterlassen.

Dieses Verfahren ist umstritten, weil das Implantat das Gewicht der Brust steigert, und zu einer neuen Ptosis führt. Ich verwende diese Technikart jedoch bei jungen Patienten, bei denen ich glaube, dass sichtbare Narben nicht sinnvoll sind.  Der Patient profitiert mehrere Jahre von einer schönen Brust ohne sichtbare Narben. Eine klassische Bruststraffung kann künftig in Frage kommen.

 

Bruststraffung mit einziger Narbe um den Warzenhof Dr. Tenorio

Bruststraffung mit einziger Narbe um den Warzenhof Dr. Tenorio

Mini-Brustlifting (periareoläre Pexie)

In manchen Fällen von sehr mässiger Mammaptose ist es möglich, eine Technik zu verwenden, die die Korrektur der Erschlaffung ausschliesslich mit einer Narbe um den Warneznhof ermöglicht. Wenn schliesslich die Ptosis mit einem unzureichenden Volumen einhergeht (Mammahypoplasie), kann es wünschenswert sein, gleichzeitig eine Prothese bei der OP einzusetzen, um der Brust ein zufriedenstellendes Volumen zu verleihen. In diesem Fall ist es normalerweise möglich, die überschüssige Haut um den Warzenhof zu entfernen und so die Narbe ausschliesslich auf einen periareolären Kreis zu begrenzen. Ein Brustaufbau für die Ptosis kann ab dem Ende des Wachstums erfolgen, und darüber hinaus ein Leben lang.

Eine spätere Schwangerschaft ist selbstverständlich möglich sowie Stillen, aber es wird empfohlen, mindestens sechs Monate nach dem Eingriff zu warten.
Das Risiko einer autretenden Krebserkrankung wird durch diesen Eingriff nicht gesteigert.

Vorbereitung des Eingriffs (Bruststraffung oder Mammaptose in der Aesthetics Clinic Genf)

Die üblichen präoperativen Abklärungen werden gemäss Vorschriften durchgeführt. Der Anästhesist wird zur Besprechung hingezogen, spätestens aber 48 Stunden vor dem Eingriff.
Ausser den üblichen präoperativen Untersuchungen kann es nützlich sein, die Brustaufnahmen (Mammographie, Ultraschall) zu überprüfen.
Kein Arzneimittel mit Aspirin darf in den 10 Tagen vor dem Eingriff eingenommen werden.

Narkosearten und Modalitäten des Spitalaufenthalts für eine Bruststraffung oder Mammaptose Narkosearten
Es handelt sich um eine örtliche Betäubung und Sedation oder eine klassische Vollnarkose, bei der Sie vollständig schlafen.

Modalitäten des Spitalaufenthaltes
Ein ein- bis zweitägiger Spitalaufenthalt ist normalerweise notwendig.

Eingriff Jeder Chirurg verwendet eine Technik, die ihm eigen ist und die er jedem Fall anpasst, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Am Ende des Eingriffs wird ein formbarer Verband mit Elastikstreifen in Form eines BHs angefertigt.
Je nach Chirurg und Bedeutung der Ptosis kann der Eingriff eineinhalb bis zweieinhalb Stunden dauern.Die postoperativen Auswirkungen nach einer Bruststraffung oder Mammaptose
Die operativen Auswirkungen sind im Allgemeinen kaum schmerzhaft und erfordern nur einfache schmerzstillende Mittel. Eine Schwellung (Ödem), Blutergüsse (blaue Flecken) auf den Brüsten sowie eine Beeinträchtigung beim Heben der Arme werden häufig beobachtet.
Der erste Verband wird nach 24 bis 48 Stunden entfernt und durch einen leichteren Verband ersetzt, wodurch eine Art massgeschneidertes elastisches Bustier gefertigt wird. Die Entlassung erfolgt 24 bis 48 Stunden nach dem Eingriff, anschliessend kommt die Patientin zwei bis drei Tage später zur Untersuchung.
Ein Büstenhalter wird also angebracht, der einen festen Halt gewährleistet (dessen Grösse zum Zeitpunkt des in der Klinik vor der Entlassung angefertigten Verbandes bewertet wird),
Das Tragen dieses Büstenhalters wird etwa einen Monat lang Tag und Nacht im Verlauf des Eingriffs empfohlen.
Wenn die Fäden nicht selbstauflösend sind, werden sie nach dem achten und zwanzigsten Tag nach der OP entfernt.
Eine Rekonvaleszenz und eine Arbeitsunfähigkeit von 7 bis 10 Tagen sollte eingeplant werden.
Es wird empfohlen, ein bis zwei Monate mit der Wiederaufnahme einer sportlichen Tätigkeit zu warten.Ergebnis (Bruststraffung oder Mammaptose)
Erst ein Jahr nach dem Eingriff kann es beurteilt werden. : die Brust hat dann meist eine harmonische und natürliche Wölbung, symmetrisch oder der Symmetrie sehr nahe. Über die lokale Verbesserung hinaus hat dieser Eingriff im Allgemeinen eine günstige Auswirkung auf das Gleichgewicht, sportliche Ausübung, Bekleidungsmöglichkeiten und psychologischer Zustand.
Man muss einfach Geduld haben, die notwendige Frist für die Abschwächung der Narben abzuwarten und in dieser Zeit eine gute Überwachung einzuhalten im Rhythmus einer Sprechstunde etwa alle drei Monte ein Jahr lang.
Die operierte Brust ist eine Brust, die natürlich und empfindlich bleibt, insbesondere für hormonelle Schwankungen.Unzulängliche Ergebnisse
Es handelt sich hauptsächlich um Narben, die aufmerksam zu beobachten sind: häufig nehmen sie ein rosiges und geschwollenes Aussehen im Lauf des zweiten und dritten Monats nach der OP an; danach verblassen sie im Allgemeinen allmählich, um mit der Zeit kaum sichtbar zu werden. Sie können jedoch verbreitert, weiss oder im Gegenteil dunkelbraun sein.
Was die Narben betrifft, muss man wissen, dass sie selbst bei Verblassen mit der Zeit nie vollständig verschwinden.. In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, dass sich der Chirurg zwar um die Nähte kümmert, aber die Narbe Sache der Patientin ist.
Manchmal kann eine Asymmetrie der Brüste andauern, ob es sich um das Volumen handelt, die Höhe, Grösse oder Ausrichtung der Warzenhöfe.
In allen Fällenkann eine sekundäre operative Korrektur erfolgen, aber man muss mindestens ein oder zwei Jahre warten.Mögliche Komplikationen
Ein Brustaufbau zur Ptosis, obwohl aus hauptsächlich ästhetischen Beweggründen durchgeführt, bleibt trotzdem ein echter chirurgischer Eingriff, was mit Risiken in Verbindung mit jeder noch so kleinen medizinischen Massnahme verbunden ist.
Die postoperativen Auswirkungen sind in der Regel im Verlauf eines Brustaufbaus einfach. Dennoch können Komplikationen auftreten, manche allgemeiner Natur, die jede operative Massnahme betreffen, andere einen Teilbereich betreffend speziell für den Brustaufbau.
Man muss Komplikationen in Verbindung mit der Anästhesie und denen mit dem operativen Eingriff unterscheiden.
Was die Anästhesie betrifft, informiert der Anästhesist selbst die Patientin über Narkoserisiken.
Was den operativen Eingriff betrifft: Bei Wahl eines qualifizierten und kompetenten Schönheitschirurgen, der für derartige Eingriffe ausgebildet ist, begrenzen Sie diese Risiken auf ein Minimum, ohne sie jedoch völlig zu beseitigen.
Zum Glück sind die echten Komplikationen infolge eines Brustaufbaus für eine fachgerechte Ptosis selten. In der Praxis laufen Eingriffe problemlos ab, und die Patientinnen sind vollkommen zufrieden mit dem Ergebnis. Deshalb und trotz ihrer geringen Häufigkeit müssen Sie über die möglichen Komplikationen Bescheid wissen:

  • eine auftretende Infektion erfordert eine Antibiotikabehandlung und manchmal eine chirurgische Drainage.
  • ein Hämatom kann einen Ableitungseingriff erfordern.
  • eine Hautnekrose, selten beobachtet durch moderne Techniken, kann für eine verzögerte Heilung verantwortlich sein.
  • veränderte Empfindlichkeit, insbesondere die Brustwarze betreffend, kann beobachtet werden, aber die normale Empfindlichkeit tritt meist innerhalb von 6 bis 18 Monaten wieder auf.
  • die Entwicklung der Narben kann ungünstig sein mit dem Auftreten von hypertrophen, ja sogar Wulstnarben, einer unvorhersehbaren Erscheinung und Entwicklung, die das ästhetische Aussehen des Ergebnisses gefährden können und oftmals lange lokal begrenzte Behandlungen erfordern.

So verleiht in der allergrössten Mehrheit der Fälle dieser vorab gut untersuchte und richtig durchgeführte Eingriff ein sehr nennenswertes Ergebnis , selbst wenn die unerlässliche Vernarbung der Hauptnachteil bleibt.

Im Endeffekt darf man die Risiken nicht überbewerten, sondern sich einfach klarmachen, dass ein operativer Eingriff, selbst scheinbar einfach, immer Gefahren birgt.
Die Inanspruchnahme eines qualifizierten Schönheitschirurgen stellt sicher, dass dieser die Ausbildung und erforderlichen Fähigkeiten besitzt, wie er diese Komplikationen vermeiden oder gegebenenfalls wirksam behandlen kann.